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INFORMATIONSABEND

Der nächste Informationsabend ist derzeit in Planung. Mehr Infos gibt es hier.

APPROBATIONSAUSBILDUNG

ZUM/R PSYCHOLOGISCHEN PSYCHOTHERAPEUT*IN IM VERTIEFUNGSGEBIET SYSTEMISCHE THERAPIE

Anmeldungen für 2022 ab sofort möglich

 

DIE AKADEMIE FÜR SYSTEMISCHE THERAPIE (A-ST)

am Zentrum für Psychotherapie Dortmund

Die Akademie für Systemische Therapie bietet in Dortmund - gemeinsam mit dem Bochumer Institut an der Ruhr - die Approbationsausbildung zum*r Psychologischen Psychotherapeut*in mit Vertiefungsgebiet Systemische Therapie an. Dabei fließen die langjährigen Erfahrungen des Zentrums für Psychotherapie und des Instituts an der Ruhr zusammen.

Der nächste Approbationsausbildungsgang startet Herbst 2021.

Bereits in einem anderen Richtlinienverfahren approbierte Psychotherapeut*innen können die Zweite Fachkunde mit Vertiefung in Systemischer Therapie erwerben. 

Der nächste Lehrgang ist derzeit in Planung.

Interessierte können sich gern zu einer unserer Informationsveranstaltungen anmelden.

Zusammenspiel
 

SELBSTVERSTÄNDNIS

Systemische Therapie ist ein eigenständiges psychotherapeutisches Verfahren auf Grundlage des systemisch-konstruktivistischen Ansatzes: Menschen werden in ihrem jeweiligen sozialen Kontext gesehen, als Teilnehmer*innen eines komplexen Beziehungsgefüges, anstelle einer individuumzentrierten Betrachtungsweise. Sogenannte „Defizite“ der Person werden bei einer systemischen Arbeitsweise als Antworten auf die jeweiligen Kontextbedingungen verstanden und so in einen spezifischen Bedeutungs- und Sinnzusammenhang eingebettet.

Leitend für das Vorgehen ist die Achtung vor der Autonomie und der Eigendynamik des jeweiligen Systems. Wir gehen davon aus, dass sich Systeme nicht „steuern“ oder „kontrollieren“ lassen, sondern durch günstige Umgebungsbedingungen und Angebote in eine günstige und positiv erlebte Richtung weiterentwickeln können. Denk- und Handlungsalternativen, die in der Systemischen Therapie gemeinsam mit der oder den Personen entwickelt werden, werden in Hinblick auf Nützlichkeit und Viabilität entwickelt; dabei geht es nicht um die Frage von „richtig“ oder „falsch“. Die Entscheidung darüber, was jeweils nützlich ist, liegt letztlich bei den Klient*innen.

Im systemischen Therapieprozess geht es um eine möglichst genaue Passung von Erwartungen und Aufträgen seitens der Klient*innen und den Möglichkeiten und Angeboten der Therapeut*innen. Die therapeutische Beziehung ist durch einen öffnenden, ressourcenorientierten und auf Kooperation angelegten Dialog gekennzeichnet. Wertschätzung und Respekt gegenüber Klient*innen prägen die therapeutische Arbeit.

In der Praxis finden sich Systemische Grundannahmen und die Systemische Haltung in verschiedenen Aspekten wieder.

Wir…

  • denken in Beziehungen statt in Eigenschaften.

  • orientieren uns an Kompetenzen und Ressourcen statt an Defiziten und Pathologien.

  • wollen anregen, nicht instruieren.

  • klären den Begegnungskontext und vereinbaren gemeinsam, an welchem Auftrag gearbeitet werden soll.

  • fokussieren uns auf die Lösungen und die gewünschte Zukunft und weniger auf das Problem und die Vergangenheit.

  • begegnen den Sichtweisen der Klientinnen und Klienten und ihrer Biografie respektvoll und wertschätzend. Sie sind die „Expert*innen ihrer Lebensumstände“.

  • reflektieren und nutzen die Unterschiede zwischen Helfersystem und Problemsystem.


Neben der Vermittlung theoretischer Modelle und handwerklich-methodischen Könnens spielen systemisch-konstruktivistische Konzepte auch für die Therapeut*innen selbst eine zentrale Rolle: Für die Gestaltung des eigenen Berufslebens und der persönlichen Ressourcen. Daher hat die Selbstreflexion für uns einen besonderen Stellenwert in der Ausbildung.

Eine ausführliche Beschreibung zum systemischen Ansatz, der geschichtlichen Entwicklung Systemischer Therapie, zur systemischen Haltung und Methoden finden Sie auf den Seiten der Systemischen Gesellschaft

Weitere Informationen zur sozialrechtlichen Anerkennung der Systemischen Therapie und der Entwicklung der Approbationsausbildung in Systemischer Therapie finden Sie hier.

 

KOOPERATIONSPARTNER

Das Institut an der Ruhr ist unser enger Kooperationspartner. 

Das Institut an der Ruhr wurde 1994 von Marion Boxbücher und Karin Egidi in Bochum gegründet und bietet seit nunmehr 25 Jahren auf der Basis systemisch-konstruktivistischer Ansätze Weiterbildungen in systemischer Therapie und Beratung, Systemischer Kinder- und Jugendlichentherapie und ab 2020 in Systemischer Supervision an.

Das Institut an der Ruhr ist Mitgliedsinstitut der Systemischen Gesellschaft.  

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FACHLICHE LEITUNG

Die fachliche Verantwortung für die Aus- und Weiterbildung liegt bei
Dipl.-Päd. Martina Furlan, Dipl.-Päd. Ansgar Röhrbein und Prof. Dr. phil. Ulrike Willutzki.

Dipl.-Päd. Martina Furlan
Prof. Dr. phil. Ulrike Willutzki
Dipl.-Päd. Ansgar Röhrbein
 

ORGANISATORISCHE LEITUNG

Die Akademie für Systemische Therapie wird gemeinsam geleitet von
Dr. Andreas Veith und Lothar Duda.

Beide sind Psychologische Psychotherapeuten und Supervisoren und leiten auch das ABZ Verhaltenstherapie der dgvt in Dortmund. Andreas Veith leitet ebenfalls die Dortmunder Ausbildungsambulanz. Lothar Duda hat neben seiner Qualifikation in Verhaltenstherapie eine Weiterbildung in systemischer Therapie absolviert, Andreas Veith in Paar- und Sexualtherapie, Gesprächspsychotherapie und Supervision von Psychotherapie.

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LEHRTHERAPEUT*INNEN

Aus Datenschutzgründen werden die Namen weiterer Dozent*innen und Supervisor*innen (noch) nicht gelistet.

 
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PROF. DR. PHIL. ULRIKE WILLUTZKI

Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie, Systemische Therapie), Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Verhaltenstherapie), Supervisorin, Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie im Department für Psychologie und Psychotherapie der Universität Witten/Herdecke.

Systemische Fortbildung am Institut für Systemische Studien Hamburg (ISS). Inhaltliche Schwerpunkte: Ressourcenorientierung und Lösungsorientierung in der Psychotherapie, Psychotherapieprozessforschung, berufliche Entwicklung von Psychotherapeut*innen, Supervision. Langjährige Tätigkeit als Dozent*in für Systemische Therapie in der BRD und der Schweiz.

Publikationen (Auswahl): 

  • Hunger, C. & Willutzki, U. (2018). Angststörungen. In K. von Sydow & U. Borst (Hrsg.), Systemische Therapie in der Praxis (S. 447-457). Weinheim: Beltz.

  • Willutzki, U. & Schürmann, J. (2021). Ressourcen und Resilienzfaktoren. In W. Rief, E. Schramm & B.E. Strauss (Hrsg.), Lehrbuch für Psychotherapie (S. 65-74). Berlin: Elsevier Urban & Fischer.

  • Teismann, T. & Willutzki, U. (2020). Ressourcenorientierung im Umgang mit suizidalen Patient*innen. Psychotherapie Aktuell, 12, 38-45.

  • Willutzki, U. (2019). Die Klienten bringen die Problemlösung meistens schon mit. In U. Britten (Hrsg.), Herausforderungen der Psychotherapie (S. 73-78). Gießen: psychosozial verlag.

WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT

Prof. Dr. Arist von Schlippe (Osnabrück)
Prof. Dr. phil. Ulrike Willutzki (Universität Witten/Herdecke)
Prof. Dr. phil. Christina Hunger-Schoppe (Universität Witten/Herdecke)

 

RÄUME

So sieht es bei uns aus.

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SEMINARRÄUME

3 Seminarräume stehen den Teilnehmer*innen der Ausbildung für die Wochenendseminare zur Verfügung.

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THERAPIERÄUME

In 10 verschiedenen Therapieräume können die ambulanten Therapiestunden durchgeführt werden.

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GEMEINSCHAFTLICHE ARBEITSRÄUME

In den Arbeitsräumen finden sich Schreibtische, Computer und alle notwendigen Unterlagen für die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen.

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BIBLIOTHEK

In unserer Bibliothek können sich die Teilnehmer*innen der Ausbildung die notwendige Literatur sowie diverse Materialien und Medien ausleihen.

Dort finden Sie auch die Medien der von uns empfohlenen Literatur.